Zippert Januar/Februar 2012

Der ADAC hat Navigationsgeräte getestet und ist dabei zu unerfreulichen Ergebnissen gekommen. Gewarnt wird vor einem zu großen Display. Ab einem Durchmesser von mehr als 17 cm wird die Sicht gefährlich eingeschränkt, nimmt das Display die halbe Windschutzscheibe ein, kann es lebensgefährlich werden. Misst der Bildschirm mehr als einen Meter, sollte man ihn auf dem Rücksitz verstauen und durch den Rückspiegel beobachten. Dann muss man allerdings darauf achten, dass die Darstellung seitenverkehrt ist. Bei Geräten, die sich im hinteren Teil des Fahrzeugs befinden, darf man während der Fahrt keine Eingaben machen oder nur auf gerader, vertrauter Strecke. Hat das Display einen Durchmesser von weniger als zwei Zoll, ist eine Lupe unerlässlich. Diskussionen mit der Ansage sollte man besser unterlassen, Fragen wie „Was heißt denn hier links abbiegen, du blöde Kuh?“ sind unhöflich und führen zu nichts. Vorsicht bei Sonderangeboten mit veraltetem Kartenmaterial. Wird etwa bei einer Alpenreise vor „Elefanten“ gewarnt, „die nicht überholt werden können“, dann stammt das Navi aus der Zeit des Zweiten Punischen Krieges.

 

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